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Individuelle Kinderwunschbehandlung im MVZ Helle Mitte

Der Weg zum Wunschkind ist so einzigartig wie Sie selbst. Nach einer sorgfältigen und einfühlsamen Diagnostik gelingt es uns in den allermeisten Fällen, die genauen Ursachen für eine ungewollte Kinderlosigkeit zu identifizieren. Auf dieser Basis erstellen wir einen maßgeschneiderten Therapieplan, der perfekt auf Ihre persönliche Situation abgestimmt ist.

Unser erfahrenes Team in Berlin-Hellersdorf begleitet Sie Schritt für Schritt mit modernsten Methoden der Reproduktionsmedizin.

Aus unserer Wissensdatenbank

Kinderwunsch

Blastozystenkultur

Blastozystenkultur

Üblicherweise erfolgt der Embryotransfer nach IVF/ICSI am 3. Tag nach Befruchtung. 
Bei einer Weiterkultivierung der Embryonen in entsprechenden Kulturmedien bis zum 5. Tag nach Befruchtung, kann der Embryo das Blastozystenstadium erreichen. 
In diesem Stadium gelangt auch bei einer natürlichen Schwangerschaft der Embryo in die Gebärmutterhöhle. Die verlängerte Kultur nach künstlicher Befruchtung ermöglicht somit, den idealen Zeitpunkt des Transfers in die Gebärmutterhöhle zu erreichen.

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Kinderwunsch

Diagnostik, Behandlung bei mehrfachen Fehlgeburten (habituelle Abortneigung)

Kommt es bei einem Paar mit Kinderwunsch zu mehr als drei Fehlgeburten, spricht man von einer habituellen Abortneigung (wiederholte Fehlgeburten). Betroffen sind etwa 1% der Paare. Für das Paar stellt das eine sehr belastende Lebenssituation dar.

Ursachen für wiederholte Fehlgeburten finden sich bei genetischen Veränderungen (3-5% der Paare), bei Störungen der Blutgerinnung, bei Auffälligkeiten der Gebärmutter oder auf immunologischer Ebene mit erhöhter Abstoßneigung.

Wir werden Sie diesbezüglich beraten und eine entsprechende spezifische Blutuntersuchung und sonografische Untersuchung durchführen.

Zur Beurteilung der anatomischen Verhältnisse der Gebärmutter dient die Gebärmutterspiegelung (Hysteroskopie), ein kleiner operativer Eingriff, den wir in unserer operativen Tagesklinik selbst vornehmen.

In unserer Sprechstunde werden wir Ihnen mögliche Optionen der Behandlung aufzeichnen und Sie gerne begleiten.

Kinderwunsch

FertiPROTEKT

FertiPROTEKT

Unser Zentrum ist Mitglied im FertiPROTEKT Netzwerk e. V.

In diesem Netzwerk geht es darum, Frauen und Männern vor speziellen Therapien wie Chemotherapie oder Bestrahlungsbehandlung, Möglichkeiten zum Schutz der Fertilität (Fruchtbarkeit) anzubieten. Heute sind die Heilungschancen von Krebserkrankungen im gebärfähigen Alter sehr aussichtsreich. Derartige Behandlungen können jedoch die Keimzellen im Eierstock (Ovar) der Frau bzw. die Keimzellen im Hoden des Mannes schädigen und zu einer Unfruchtbarkeit führen.

Heute stehen uns verschiedene Behandlungsmethoden zum Erhalt der Fruchtbarkeit zur Verfügung. Entsprechend Ihrer individuellen Situation beraten und behandeln wir Sie gerne.

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Kinderwunsch

Hormonbehandlung zur Unterstützung des Eisprungs

Mit Tabletten über fünf Tage oder mit Hormonspritzen wird die Eizellreifung unterstützt. Der Eisprung wird mit einer weiteren Spritze (HCG) ausgelöst. Dadurch weiß man den genauen Zeitpunkt des Eisprungs und kann den günstigsten Zeitpunkt für Geschlechtsverkehr benennen. Die Gelbkörperphase wird ebenfalls hormonell unterstützt.

Kinderwunsch

ICSI – Intracytoplasmatische Spermieninjektion

ICSI – Intracytoplasmatische Spermieninjektion

Diese Methode wird eingesetzt, wenn nur wenige oder schlecht bewegliche Spermien vorhanden sind, oder es bei der In-vitro-Fertilisation nicht zur Befruchtung gekommen ist. Unter einem speziellen Mikroskop wird die Samenzelle direkt in die Eizelle eingebracht. Zuvor erfolgt eine Hormonbehandlung, bei der mehrere Eizellen zur Reifung angeregt werden. Sind genügend Eizellen herangereift, werden diese unter Ultraschallsicht mittels einer feinen Nadel durch die Scheide entnommen.

Meist erhalten die Patientinnen während der Entnahme eine Vollnarkose. Die gewonnenen Eizellen werden mit gut beweglichen Samenzellen zusammengebracht und im Brutschrank kultiviert. Am nächsten Tag sieht man, ob es zu einer Befruchtung der Eizellen gekommen ist. An diesem Tag muss das Paar sich entscheiden, wieviele Embryonen in den nächsten Tagen zurückgegeben werden sollen (maximal drei Embryonen). Die übrigen befruchteten Eizellen können eingefroren werden (siehe Kryokonservierung).

Nach weiteren ein bis zwei Tagen, in denen sich aus der Eizelle ein Embryo entwickelt hat, erfolgt der Embryotransfer, die Übertragung eines oder mehrerer Embryonen in die Gebärmutter. Dies ist schmerzlos. Die Einnistung wird anschließend mit der Gabe von Gelbkörperhormon unterstützt.

Zwei Wochen nach dem Embryotransfer wird ein Schwangerschaftstest durchgeführt. Die Wahrscheinlichkeit des Eintretens einer Schwangerschaft ist von vielen Faktoren abhängig.

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Kinderwunsch

Insemination

Nach einer Hormonbehandlung zur Sicherstellung einer guten Eizellreifung von ein bis drei Eibläschen wird Sperma über einen dünnen Katheter in die Gebärmutterhöhle eingebracht. So kann bei leichter bis mittlerer Einschränkung der männlichen Fruchtbarkeit die Chance einer Schwangerschaft erhöht werden.

Kinderwunsch

IVF – In-vitro-Fertilisation

IVF – In-vitro-Fertilisation

Die IVF wird bei Eileiterverschluss, bei Endometriose und bei ungeklärter Sterilität durchgeführt. Es erfolgt die Befruchtung außerhalb des Körpers: Die Eizelle und die Samenzellen werden in einer Glasschale (in vitro) zusammen gebracht. Zuvor erfolgt eine Hormonbehandlung, bei der mehrere Eizellen zur Reifung angeregt werden. Sind genügend Eizellen herangereift, werden diese unter Ultraschallsicht mittels einer feinen Nadel durch die Scheide entnommen.

Meist erhalten die Patientinnen während der Entnahme eine Vollnarkose. Die gewonnenen Eizellen werden mit gut beweglichen Samenzellen zusammengebracht und im Brutschrank kultiviert. Am nächsten Tag sieht man, ob es zu einer Befruchtung der Eizellen gekommen ist. An diesem Tag muss das Paar sich entscheiden, wieviele Embryonen in den nächsten Tagen zurückgegeben werden sollen (maximal drei Embryonen). Die übrigen befruchteten Eizellen können eingefroren werden (siehe Kryokonservierung).

Nach weiteren ein bis zwei Tagen, in denen sich aus der Eizelle ein Embryo entwickelt hat, erfolgt der Embryotransfer, die Übertragung eines oder mehrerer Embryonen in die Gebärmutter. Dies ist schmerzlos. Die Einnistung wird anschließend mit der Gabe von Gelbkörperhormon unterstützt.

Zwei Wochen nach dem Embryotransfer wird ein Schwangerschaftstest durchgeführt. Die Wahrscheinlichkeit des Eintretens einer Schwangerschaft ist von vielen Faktoren abhängig.

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Kinderwunsch

Körpereigenes Plättchenplasma (PRP)

Neueste Studien und Forschungen zur „Aktivierung“ des Eierstockes legen den Schluss nahe, dass man mit einer Verabreichung von körpereigenen plättchenreichen Plasma (PRP) in den Eierstock, „schlafende Follikel“, die nicht mit den Medikamenten zur Stimulation erreicht werden können, aktivieren kann.

Dabei zielt diese Methode insbesondere auf Patientinnen mit einer vorzeitigen Erschöpfung der Eierstöcke (Ovarialinsuffizienz).

Betroffene Frauen haben eine geringere Wahrscheinlichkeit auf eine spontane Konzeption und es führt bei einer hormonellen Stimulation zu einer verringerten Anzahl von gewonnenen Eizellen und damit zu einer geringeren Aussicht auf eine Schwangerschaft bei einer Befruchtung außerhalb des Körpers.

Darüber hinaus wird diese Methode auch erfolgreich zur verbesserten Vorbereitung der Gebärmutterschleimhaut vor einer Konzeption und Einnistung eingesetzt. Dabei wird die Gebärmutterschleimhaut durch das aufbereitete körpereigene Blut mit wichtigen Nährstoffen und Wachstumsfaktoren versorgt. Mögliche Störungen des Milieus in der Gebärmutter durch symptomlose Entzündungen der Schleimhaut können vorteilhaft verbessert werden. Dabei wird das aufbereitete körpereigene Plasma mit einem dünnen Katheter, ähnlich wie bei der Insemination, in die Gebärmutter gespült. Die Übertragung in die Gebärmutter erfolgt schmerzlos und sanft und ist für Sie nicht belastend.

Was ist plättchenreiches Plasma (PRP)?
Darunter versteht man ein aus dem eigenen Blut gewonnenes Thrombozytenkonzentrat, nachdem andere Blutkörperchen (Erythrozyten, Leukozyten) herausgefiltert wurden und stellt eine Form der Eigentherapie dar.

Wann findet PRP Anwendung?
Die Behandlung wird bei Patientinnen mit einer vorzeitigen Erschöpfung der Eierstöcke bei niedriger Eizellreserve eingesetzt und soll zu einer Verbesserung des Ansprechens der Eierstöcke unter einer Stimulation führen.

Wie erfolgt die PRP-Behandlung?
Zunächst wird der Patientin in üblicher Weise 15-20 ml Blut aus der Vene entnommen. Das Blut wird zentrifugiert, die roten und weißen Blutplättchen von den Thrombozyten getrennt und diese dann abgenommen.

Unter einer kurzen Narkose erfolgt die sonographisch geführte vaginale Injektion des plättchenreichen Plasmas in die Eierstöcke.

Kinderwunsch

Kryo-Embryotransfer

Es ist heute möglich, eingefrorene Zellen im flüssigen Stickstoff bei -196° über einen langen Zeitraum ohne Beeinträchtigung zu lagern.

Das ermöglicht uns, überzählig befruchtete Eizellen bei einer künstlichen Befruchtung einzufrieren (Kryokonservierung) und sie zu einem späteren Zeitpunkt in die Gebärmutter zu übertragen (Embryotransfer).

Sollte also eine Schwangerschaft ausbleiben oder bei erneutem Kinderwunsch können diese kryokonservierten Eizellen im Vorkernstadium aufgetaut und ohne vorherige Stimulationsbehandlung zum entsprechenden Zeitpunkt übertragen werden (Kryo-Embryotransfer).

Ein weiterer Aspekt ist die Möglichkeit, dass Eizellen, Spermien, Hodengewebe und Eierstockgewebe vor einer geplanten Chemo- oder Radiotherapie im Rahmen einer Krebserkrankung eingefroren werden können.

Damit ist ein Fertilitätserhalt möglich und eine spätere Realisierung des Kinderwunsches nicht ausgeschlossen.

Kinderwunsch

Kryokonservierung

Überzählige befruchtete Eizellen können eingefroren und in einem Folgezyklus zurückgegeben werden. Zirka die Hälfte bis zwei Drittel der eingefrorenen Eizellen überstehen dieses Verfahren und teilen sich. Sie können dann nach einer leichten hormonellen Vorbehandlung in die Gebärmutter zurückgegeben werden. Die Wahrscheinlichkeit einer Schwangerschaft liegt bei etwa 18% pro Zyklus. Die Kryokonservierung wird von den Krankenkassen nicht übernommen.

Kinderwunsch

Laser assisted hatching

Die Eizelle und der Embryo sind in den ersten Tagen von einer Eizellhülle umgeben. Diese wird bei dem assisted hatching etwas ausgedünnt, sodass der Embryo leichter aus der Hülle schlüpfen und sich einnisten kann.

Diese Methode wird vor allem bei Frauen über 37 Jahren, nach Kryokonservierung oder nach mehreren erfolglosen IVF/ICSI-Versuchen kurz vor dem Embryotransfer angewendet. Auch dieses Verfahren wird von den Krankenkassen nicht übernommen.

Kinderwunsch

MESA – Mikrochirurgische epididymale Spermienaspiration

Sollte ein Verschluss der Samenleiter Ursache der Sterilität sein, kann man aus den Kanälchen des Nebenhodens Spermien gewinnen und zur Befruchtung durch ICSI einsetzen.

Kinderwunsch

PCO-Syndrom

Das PCOS (Polyzystisches Ovarial-Syndrom) ist eine weitverbreitete hormonelle Störung, die oft mit einer überschießenden Bildung von männlichen Hormonen, z. B. Testosteron einhergeht. Betroffen sind etwa 5-10 % der jungen Frauen im gebärfähigen Alter.

Das hormonelle Ungleichgewicht führt zu unregelmäßiger bis völlig ausbleibender Menstruation. Neben störendem Haarwachstum an verschiedenen Körperstellen oder unreiner Haut kann auch die Fruchtbarkeit gestört sein. Häufig besteht bei den Patientinnen ein Übergewicht.

Bei einigen Patientinnen findet sich auch eine Insulinresistenz mit erhöhtem Insulinspiegel im Blut. Das verstärkt die weitere Bildung von Testosteron im Eierstock. Des Weiteren kann sich daraus ein Diabetes mellitus Typ 2 entwickeln.

Im Vordergrund der Behandlung stehen neben einer medikamentösen Behandlung eine gesunde Ernährung und körperliche Aktivität.

Kinderwunsch

social freezing

Wenn Sie derzeit Ihren Kinderwunsch noch nicht realisieren möchten, gibt es die Möglichkeit, sich eigene unbefruchtete Eizellen einfrieren zu lassen. Diese können dann zu einem späteren, von Ihnen gewünschten Zeitpunkt, im Rahmen einer ICSI-Behandlung befruchtet und Embryonen in die Gebärmutterhöhle übertragen werden.

Dazu erfolgt eine Hormonbehandlung bis zur Reifung mehrerer Eibläschen, in denen die Eizellen heranreifen. Diese werden Ihnen dann in Narkose unter Ultraschallsicht mittels einer feinen Nadel durch die Scheide entnommen. Um eine möglichst ausreichende Anzahl von Eizellen einzufrieren, sind wiederholte Stimulationen mit Eizellpunktion möglich.

Diese Behandlungsoption ist nicht Bestandteil von Kassenleistungen.

Kinderwunsch

TESE – Testikuläre Spermienextraktion

Sollten keine Spermien im Ejakulat zu finden sein, kann man Gewebeproben aus dem Hoden entnehmen und nach Spermien durchsehen. Das Gewebe wird anschließend eingefroren und kann zur Entnahme von Spermien am Tag der intracytoplasmatischen Spermieninjektion wieder aufgetaut werden. Die Schwangerschaftsrate nach TESE liegt bei ca 20% pro Versuch.

Kinderwunsch

Ursachen Kinderlosigkeit

Der medizinische Fachausdruck für Unfruchtbarkeit ist Infertilität. Im engeren Sinn steht der Begriff für das Unvermögen, eine Schwangerschaft erfolgreich auszutragen. Im weiteren Sinn wird der Begriff gleichbedeutend mit Sterilität verwendet, also der Unfähigkeit, schwanger zu werden beziehungsweise zu zeugen.

Von Unfruchtbarkeit wird gesprochen, wenn es innerhalb eines Jahres nicht zu einer Schwangerschaft kommt – trotz regelmäßigen, ungeschützten Geschlechtsverkehrs.

Unfruchtbarkeit hat in den meisten Fällen keine erbliche, sondern eine erworbene Ursache, wie etwa einen Eileiterverschluss infolge einer Infektion. Auch das Alter spielt eine entscheidende Rolle: Bereits ab dem 30. und stärker noch ab dem 35. und 40. Lebensjahr nimmt die Fruchtbarkeit der Frau ab.
Etwa ab dem 40. Lebensjahr lässt die Samenproduktion und -funktionalität beim Mann langsam nach.

Die Verschiebung der Familienplanung in einen späteren Lebensabschnitt trägt also nicht unerheblich zur Problematik der Unfruchtbarkeit bei. So sind heute bereits ein Viertel der Paare bei der Geburt ihres ersten Kindes älter als 30 Jahre, während beispielsweise 1970 zirka 90 Prozent der Frauen und Männer bei der Geburt ihres ersten Kindes jünger als 30 Jahre waren. Die Ursachen der Unfruchtbarkeit sind bei Frauen und Männern in etwa gleich verteilt.

Die Ursachen der Unfruchtbarkeit beim Mann

Die häufigste Störung der Fruchtbarkeit beim Mann ist eine mangelhafte Produktion normaler und gut beweglicher Spermien. Die Ursachen hierfür können vielfältig sein und lassen sich in vielen Fällen nicht eindeutig zuordnen.

Mumpsinfektion in der Kindheit
Krampfadern im Hoden
Hodenhochstand
Hormonstörungen
Diabetes
Operierte Tumore
Schädigung in der Erbanlage
Stress
Infektionen
Umweltbelastungen
Starker Nikotin- und/oder Alkoholkonsum

Eine seltenere Ursache liegt in einem gestörten Spermientransport. In diesem Fall werden zwar genügend Spermien gebildet, sie können aber nicht in den Körper der Frau gelangen, da die Samenleiter in irgendeiner Form blockiert sind. Oft sind unterentwickelte oder verklebte Nebenhodengänge die Ursache.

Die Ursachen der Unfruchtbarkeit bei der Frau

Auch bei der Frau sind die Gründe für eine Unfruchtbarkeit sehr vielfältig.

Störung der Eizellreifung

Hinter einer gestörten Eizellreifung, einem häufigen Grund für die Unfruchtbarkeit der Frau, steht meist eine hormonelle Fehlfunktion in den Eierstöcken. Stehen die Hormone in einem Ungleichgewicht zueinander, können neben der Eizellreifung auch der Eisprung oder die Bildung des Gelbkörpers negativ beeinflusst werden.

Eileiterbedingte Unfruchtbarkeit

Die Eileiter sind das „Förderband“ für die Samenzellen zur Eizelle. Sie transportieren außerdem die befruchteten Eizellen in Richtung Gebärmutterhöhle. Sind die Eileiter verklebt oder anderweitig verschlossen, kann der Transport der Eizelle erschwert werden oder gänzlich unmöglich sein. Gründe können beispielsweise Entzündungen oder vorangegangene Eileiterschwangerschaften ebenso wie Operationen oder eine spontane Wucherung der Gebärmutterschleimhaut außerhalb der Gebärmutter (Endometriose) sein.

Endometriose

Bei einer Endometriose kommt es zu einem ortsfremden Wachstum von funktionstüchtiger Gebärmutterschleimhaut– beispielsweise in Eileiter und Eierstöcken, aber auch in Harnblase oder Darm. Die Ursache ist weitgehend unbekannt, jedoch erschwert eine Endometriose das Entstehen einer Schwangerschaft.

Veränderungen der Gebärmutter und des Gebärmutterhalses

Der Gebärmutterhals ist für die Spermien auf dem Weg zur Eizelle die engste Stelle. Durch Vernarbungen (beispielsweise nach Operation), Verschlüsse oder Entzündungen kann die Befruchtung der Eizelle behindert werden. Auch Myome (gutartige Muskelgeschwülste), oder Schleimhautpolypen in der Gebärmutter sowie Fehlbildungen der Gebärmutter sind manchmal der Grund für anhaltende Unfruchtbarkeit oder Fehlgeburten. In vielen Fällen ist eine operative Behandlung möglich.

Fehlbildungen von Eierstöcken, Eileitern

In sehr seltenen Fällen sind Fehlbildungen an den Fortpflanzungsorganen, die meist angeboren sind, der Grund für den unerfüllten Kinderwunsch.

Polyzystisches Ovarsyndrom (PCO-Syndrom)

Oft ist die Unfruchtbarkeit bei der Frau durch das Auftreten vieler kleiner Zysten (mit Flüssigkeit gefüllte Bläschen) in den Eierstöcken (polyzystisches Ovarsyndrom) bedingt. Meist steht diese Erkrankung mit einem erhöhten Anteil männlicher Hormone in Verbindung.

Störungen im Immunsystem

Ebenfalls sehr selten ist eine gestörte Immunantwort. Ursache für die Unfruchtbarkeit der Frau. Bei dieser Fehlfunktion hält das eigene Immunsystem die Eizelle oder die Samenzellen für einen Fremdkörper, der dann als „Eindringling“ bekämpft wird.

Lebenswandel

Einfluss auf die Fruchtbarkeit – gleichermaßen bei Mann und Frau – hat aber auch der Lebenswandel: Übergewicht, ungesunde Ernährung sowie übermäßiger Alkohol-, Kaffee- oder Nikotingenuss können durchaus eine Rolle spielen. Ebenso wirken sich in manchen Fällen die zunehmende Umweltbelastung oder ein Übermaß an Stress negativ auf die Fruchtbarkeit aus. Bei etwa fünf bis zehn Prozent der Paare sind keine organischen Ursachen für das Ausbleiben einer Schwangerschaft erkennbar.

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Kinderwunschbehandlung

Nach einer Reihe von Voruntersuchungen können wir in den allermeisten Fällen die Ursachen einer ungewollten Kinderlosigkeit finden und Sie bei der Erfüllung Ihres Kinderwunsches unterstützen. Aufgrund der gestellten Anamnese wird ein individueller Behandlungsplan für Sie aufgestellt, der je nach Ursache unterschiedliche Behandlungselemente beinhalten kann. Folgend finden Sie einige Erklärungen und Beschreibungen, welche Möglichkeiten in unserer Praxis zur Verfügung stehen.

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