Feindiagnostik
Detaillierte Ultraschalluntersuchung zur Beurteilung von Wachstum, Organentwicklung und Plazenta.
eine Schwangerschaft ist eine aufregende Zeit voller Vorfreude. Um Ihnen in dieser besonderen Lebensphase die größtmögliche Sicherheit und Gewissheit zu geben, bieten wir in unserem MVZ in Berlin modernste Methoden der Pränataldiagnostik an. Mit unseren hochauflösenden Ultraschallgeräten der neuesten Generation können wir die Entwicklung Ihres ungeborenen Kindes detailgenau und absolut schonend erfassen.
In der Pränataldiagnostik beurteilen wir die Entwicklung Ihres Kindes mit hochauflösendem Ultraschall und ergänzenden Untersuchungen. Meist bestätigt die Untersuchung eine zeitgerechte Entwicklung. Wenn sich Auffälligkeiten zeigen, besprechen wir die Befunde verständlich und planen die nächsten Schritte gemeinsam mit Ihnen.

Detaillierte Ultraschalluntersuchung zur Beurteilung von Wachstum, Organentwicklung und Plazenta.
Nichtinvasiver Bluttest ab der 12. Schwangerschaftswoche zur Abklärung häufiger Trisomien.
Amniozentese oder Chorionzottenbiopsie bei konkreter Fragestellung oder auffälligen Vorbefunden.
Beurteilung der Durchblutung in mütterlichen und kindlichen Gefäßen.
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Bei Wunsch steht Ihnen ein nichtinvasives Verfahren zur Chromosomenanalyse mit Wahrscheinlichkeitsberechnungen zur Verfügung. Dieser Test ist ab der 12. Schwangerschaftswoche möglich und erfolgt über eine Blutentnahme. Üblicherweise führen wir den Bluttest im Rahmen des Ersttrimester-Screenings oder Feindiagnostik (inklusive der individuellen genetischen Beratung) durch. Der Bluttest dient der Erkennung einer Trisomie 21, 13 und 18 mit einer hohen Wahrscheinlichkeit von 99% bzw. 97% und ist als ein Screening-Test mit höchster Zuverlässigkeit zu bewerten. Das Testverfahren erkennt keine anderen Chromosomenstörungen oder balancierte Chromosomenstörungen.
In dieser Schwangerschaftswoche lassen sich bereits erste, gute Kenntnisse über den abdominalen Ultraschall gewinnen, ob sich Ihr Baby ungestört entwickelt. Beurteilt wird die zeitgerechte Entwicklung von Armen, Beinen, Kopf, Gehirnstrukturen, Bauch, Harnblase und dem Herzen. Etwa 40-50% schwerwiegender Fehlbildungen können bereits in dieser Zeit entdeckt werden.
Zwischen 11+0 und 13+6 Schwangerschaftswochen kann der Nacken bezüglich einer Flüssigkeitsansammlung zwischen Haut und Weichteilgewebe untersucht werden. Damit kann beurteilt werden, ob ein erhöhtes Risiko für die drei am häufigsten vorkommenden Chromosomenstörungen, wie Trisomie 21 (Down-Syndrom), Trisomie 18 (Edwards-Syndrom) und Trisomie 13 (Pätau-Syndrom), vorliegt. Die Entdeckungsrate liegt bei etwa 80%, bei Kombination mit einer Hormonanalyse (PAPP-A und ß-HCG) bei 90%.
Da die Untersuchung keine Kassenleistung ist, erlauben wir uns, Ihnen 135,82 € in Rechnung zu stellen.
Gemäß der Inhaltsanforderungen der DEGUM an die weiterführende differenzierte Ultraschalluntersuchung in der pränatalen Diagnostik führen wir diese Untersuchung im Zeitraum von 19+0 bis 23+6 Schwangerschaftswochen durch.
Dabei lassen sich eine Vielzahl fetaler Fehlbildungen und Entwicklungsstörungen ausschließen. Andererseits können betroffene Eltern umfänglich beraten oder ggf. in einem speziellen Zentrum vorgestellt werden. Dies gibt Ihnen größtmögliche Sicherheit und kann Sie als werdende Eltern beruhigen.
Der Ultraschall umfasst die genaue Beurteilung der zeitgerechten fetalen Entwicklung der Organe inklusive des Herzens, der Fruchtwassermenge, der Lage der Plazenta. Mittels der dopplersonographischen Untersuchung mütterlicher Gefäße bekommen wir Kenntnisse über die Funktion der Plazenta bzw. können mögliche besondere Risiken für den Schwangerschaftsverlauf einschätzen.
Möchten Sie die Feindiagnostik, inklusive Echokardiographie auf eigenen Wunsch durchführen lassen, erlauben wir uns, Ihnen 198,- € in Rechnung zu stellen.
Die Beurteilung des fetalen Herzens wird üblicherweise im Rahmen der Feindiagnostik durchgeführt. Mit Hilfe zusätzlicher spezieller Ultraschalltechniken lassen sich ca. 85% der angeborenen Herzfehler erkennen. Es werden die Größe, Form, Lage, Herzklappen sowie Herzgefäße beurteilt. Eine frühzeitige Diagnosestellung kann für Sie die weitere Führung in der Schwangerschaft und Geburt optimieren.
Mittels der dopplersonographischen Untersuchung fetaler und mütterlicher Gefäße lassen sich besondere Risiken im Rahmen des fetalen Wachstums erkennen und ggf. therapeutische Schritte einleiten.
In bestimmten Fällen beraten wir Sie zu weiterführenden genetischen Untersuchungen. Dabei wird Gewebe aus der Plazenta (Chorionzottenbiopsie) oder als Fruchtwasser (Amniozentese) gewonnen. Unter Ultraschallsicht wird eine feine Nadel über den Bauch in die Plazenta (Chorionzottenbiopsie) oder in die Fruchthöhle (Fruchtwasserpunktion) eingeführt und entsprechend Plazentagewebe bzw. Fruchtwasser entnommen. Dieses wird dann in ein kooperierendes genetisches Labor versendet. Bis zum Zeitpunkt der endgültigen Chromosomenanalyse sind etwa 14 Tage abzuwarten. Ein vorläufiges Ergebnis auf Trisomie 21/18/13 und Turner Syndrom (FISH-Schnelltest – nur selbstzahlend möglich) liegt nach etwa 2-3 Tagen vor.
Wenn Sie möchten, nehmen wir die Untersuchung von Ihrem Baby auf einen USB-Stick auf.
Dazu bringen Sie bitte einen Original verpackten USB-Stick mit.
Wir erklären, was im Ultraschall oder in Vorbefunden aufgefallen ist und welche Bedeutung das haben kann.
Gemeinsam klären wir, ob NIPT, Doppler, Chorionzottenbiopsie oder Amniozentese medizinisch sinnvoll sind.
Eingriffe erfolgen unter ständiger Ultraschallkontrolle mit einer sehr feinen Nadel und werden an spezialisierte Partnerlabore übergeben.
Sobald Ergebnisse vorliegen, besprechen wir die Befunde persönlich und verständlich mit Ihnen.
Die Untersuchung erfolgt über die Bauchdecke und ist für Ihr Baby unschädlich.
Der Test erkennt Trisomie 21, 13 und 18 mit hoher Sicherheit, ersetzt aber nicht jede genetische Diagnostik.
Die Chromosomenanalyse dauert meist etwa 14 Tage; ein FISH-Schnelltest kann vorläufige Ergebnisse nach 2 bis 3 Tagen liefern.